Resilienz bei Kindern stärken

Kinder entwickeln ihre innere Widerstandskraft zum Großteil im Zusammenspiel mit Erwachsenen. Sie brauchen eine feste Bezugsperson, die Wertschätzung und Verständnis entgegenbringt. Doch auch der Kontakt mit Gleichaltrigen und Beziehung zu Erziehenden stärken die Resilienz.

Was können Sie tun?

  • Wenn Kinder beispielsweise von früh an in wichtige Entscheidungsprozesse eingebunden werden, können sie ein Gefühl entwickeln, selbstwirksam zu sein und Kontrolle über ihr eigenes Leben zu haben.
  • Wenn Kindern realisierbare, kleine Verantwortlichkeiten übertragen werden, gewinnen sie Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und lernen, selbstbestimmt zu handeln.
  • Wenn Kinder schon von einem frühen Entwicklungszeitpunkt an vermittelt bekommen, dass sie sich mit Problemen an ihre Eltern oder an andere Personen aus ihrem Umfeld wenden können und bei ihnen Gehör finden, wird ihnen die Grundeinstellung vermittelt, sich in Problemsituationen um soziale Unterstützung zu bemühen.
  • Wenn Kinder frühzeitig lernen, sich auf ihre Stärken zu besinnen sowie das Positive an sich selbst und an belastenden Situationen zu sehen, werden sie sich von Problemen weniger verunsichern lassen und somit weniger Stress erfahren.
  • Wenn Kinder erleben, dass nahe Bezugspersonen Erholung, Entspannung und Ruhepausen als Maßnahme einsetzen, um mit eigenen Anforderungen besser umgehen zu können, lernen Kinder diese Maßnahme auch für sich zu nutzen.
  • Wenn an Kinder Anforderungen gestellt werden, die von ihnen auch bewältigt werden können, können sie Erfolgserlebnisse sowie ein Gefühl eigener Kompetenz erfahren.
  • Wenn Kinder sehen, dass man sich mit Problemen bewusst auseinander setzen kann und sich Konflikte gemeinsam lösen lassen, weichen sie Problemen  nicht aus, sondern lernen, nach Lösungen zu suchen.
  • Wenn Kindern geholfen wird, ihre Bedürfnisse zu erkennen und zu verwirklichen und wenn sie frühzeitig mitentscheiden dürfen, können sie einen Sinn in ihrem Leben entdecken.