Fachtagung: Zusammen:Wachsen, am 29.01.2026 in Graz

Gesellschaftlicher Wandel, soziale Umbrüche und anhaltende Krisen stellen Familien vor immer größere Herausforderungen. Häufig münden diese Belastungen in Überforderung, Zerrüttung und scheinbare Ausweglosigkeit. Genau hier ist die Kinder- und Jugendhilfe gefordert: mit neuen Denkansätzen, enger Zusammenarbeit und tragfähigen, nahtlosen Lösungswegen.

Unter dem Titel „Zusammen:Wachsen – Integrierte Kinder- und Jugendhilfe“ fand in Graz eine österreichweite Fachtagung statt, die eindrucksvoll zeigte, wie integrierte Kinder- und Jugendhilfe gelingen kann. Fachkräfte aus ganz Österreich kamen zusammen, um neue Wege für Familien und Professionist:innen zu diskutieren, voneinander zu lernen und gemeinsam Perspektiven für eine zukunftsfähige Unterstützung zu entwickeln.

Im Mittelpunkt standen dabei:

  • gemeinsames Umdenken und bereichsübergreifende Zusammenarbeit
  • unkomplizierte, nahtlose Hilfsangebote
  • kreative Lösungsansätze und kollektive Entschlossenheit
  • das konsequente Einbeziehen der betroffenen Familien

Graz machte deutlich vor, wie durch Kooperation, Vernetzung und gegenseitiges Verständnis ein wirksamer Ausweg aus aktuellen Krisen gelingen kann – zum Nutzen von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien ebenso wie für die beteiligten Fachkräfte.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der offiziellen Seite der Stadt Graz: Zusammen:Wachsen – Fachtagung integrierte Kinder‑ und Jugendhilfe (graz.at)

Stimmen aus der Praxis

„Nicht nur Kinder und Jugendliche können zu Systemsprenger:innen werden, auch ihre Familien besitzen die Fähigkeit, Systeme gegeneinander auszuspielen oder auch ungewollt auseinanderzuziehen. Das zeigt, wie komplex die Lebenslagen vieler Familien sind und wie vielfältig die Interaktionen zwischen den beteiligten Hilfesystemen verlaufen. Deshalb ist es entscheidend, dass alle beteiligten Fachleute nicht isoliert, sondern gemeinsam an Lösungen arbeiten. Die Kraft liegt im gemeinsamen Bemühen aller Beteiligten – inklusive der Betroffenen.“ - Sabine Wirnsberger, Geschäftsführerin Institut für Familienförderung

Die große Resonanz und der intensive fachliche Austausch bestätigten: Integrierte Kinder- und Jugendhilfe ist kein Zukunftsthema – sie ist eine Notwendigkeit der Gegenwart.