Sozialraum 1 Frühstück am 26. Juni 2019

Marte Meo – Aus eigener Kraft: Beim sommerlichen Sozialraum 1 Frühstück durften wir von Gudrun Calina (Marte Meo Supervisorin) erfahren, welche Früchte durch ein Marte Meo Projekt in Kooperation mit der Volksschule Berliner Ring geerntet werden konnten.

„Momente der Freude liefern Energie“, „Frühe Begegnungen prägen, aber tägliche Begegnungen prägen neu“, „Jeder Mensch wird mit einer Goldmine geboren“, „Schöne Momente soll man wahrnehmen und sich damit füttern“. Diese Sätze sind es, die nachdenklich stimmen und gleichzeitig Hoffnung geben, dass alles gut werden kann, wenn es gelingt, die kleinen Momente geglückter Interaktion zu erkennen.

Bei der Präsentation von Filmausschnitten eines Schulprojekts (gefilmt und geschnitten von Dokumentarfilmerin Dorothea Kurteu) durften die TeilnehmerInnen des Sozialraum 1 Frühstücks beobachten, welche Stärke und Kraft das Erkennen von positiven Augenblicken besitzt, wie mächtig diese Erfahrungen auf die erstaunten ProtagonistInnen (in diesem Fall Lehrerin und SchülerInnen) wirken und wie stark das Erkennen dieser wertvollen Augenblicke die Wahrnehmung von sich und dem Gegenüber verändern kann.

Die TeilnehmerInnen wurden bei ihrer Ankunft mit „Goldmuffins“ verwöhnt, hatten die Möglichkeit, nach dem liebevollen Vortrag von Gudrun Calina und den aufmunternden Worten der VS Direktorin Beate Tiefenbacher-Gaminger Fragen zum Projekt zu stellen und nützten im Anschluss die Chance, sich mit Partnerinnen und Partnern beim Frühstück auszutauschen.

Ein herzliches Dankeschön an Gudrun Calina, Beate Tiefenbacher-Gaminger und an alle Partnerinnen und Partner des Sozialraum 1 Frühstücks!

https://martemeo.calina.at/
https://martemeo.at/

Sozialraum 1 Frühstück am 27. März 2019

Das Sozialraum 1 Frühstück am 27. März 2019 stand unter dem Motto „Zwei Jahre Ausbildungsverpflichtung – Einblicke und Eindrücke“.

DSAin Mag. Elke Lambauer, Geschäftsführerin der KOST (Koordinationsstelle AusBildung bis 18) informierte die Gäste über Eckpfeiler und Auswirkungen des Ausbildungspflichtgesetzes und berichtete über die Konsequenzen der gemachten Erfahrungen. So gibt es seit Jänner 2019 das Vormodul Produkionsschule (VOPS) in Graz, Köflach und Leibnitz, welches Jugendlichen einen niederschwelligen Einstieg in den Arbeitsalltag ermöglichen soll, seit Februar bzw. ab April 2019 das Jugendcoaching_Pilot (JUPI), um systemferne Jugendliche verstärkt über das Jugendcoaching zu erreichen, ab Juli 2019 ist das Motivationsprojekt Fußball (MofA) geplant, mit dem Jugendliche über den Teaser Sport/Fußball für eine Ausbildung motiviert werden sollen.

Die Vortragende wies darauf hin, dass ein wesentlicher Baustein für das Gelingen des Projekts ein funktionierendes „Netzwerk der Unterstützung“ ist und wir alle ein Teil dieses Netzwerks bilden.

Nach dem fachlichen Input beantwortete Elke Lambauer Fragen der TeilnehmerInnen und im Anschluss freuten sich die Gäste nach den inhaltlichen Spezialitäten auf die kulinarischen Köstlichkeiten des Sozialraum 1 Frühstücks.

Ein herzliches Dankeschön an Elke Lambauer und an alle Partnerinnen und Partner des Sozialraum 1 Frühstücks!

www.kost-steiermark.at

Mario Barth Studio unterstützt Familien im Sozialraum 1

Das Mario Barth Studio in Graz ist nicht nur für „Kunstwerke am Menschen“ bekannt, sondern auch für „soziale Unterstützung für Menschen“. Der gebürtige Grazer Mario Barth lebt zwar in seiner Wahlheimat Las Vegas, hat den Bezug zur Heimat aber nie
verloren. Dies drückt sich auch in seinem Engagement für bedürftige Grazer Familien aus:  Im Rahmen einer Weihnachtsaktion hat das Studio Spendenbeiträge gesammelt, die Familien in schwierigen Lebenslagen zu Gute kommen sollen. Am 18.01.2019 wurde das Team des SR1 zur Übergabe der Spende eingeladen. Drei im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe begleitete Grazer Familien,
werden mit insgesamt EUR 1.500,-- unterstützt. Wir danken dem kreativen Studio im Namen der Familien für die großzügige
Spende!

Sozialraum 1 Konferenz 2018

Die vierte Sozialraum 1 Konferenz am 13.11.2018 stand ganz im Zeichen der „Resilienz“. Unter dem Motto „eigene Kraft stärken –
eigene Kraft entwickeln – eigene Kraft nutzen – eigene Kraft austauschen“, fanden sich 109 Personen im Museum für Geschichte in Graz ein, um dem Resilienz-Begriff auf die Spur zu gehen. Eröffnet wurde die Veranstaltung im wunderbaren Prunkraum des
Museums für Geschichte von Gerald Friedrich, dem Leiter des Jugendamts Graz-Nordost und wir konnten uns über Grußworte der Leiterin des Museums, Bettina Habsburg-Lothringen und dem Stadtrat für Jugend und Familie, Kurt Hohensinner freuen. Durch die Veranstaltung geführt wurden wir von Stefan Pawlata, der die Konferenz neben der Moderation mit „Geschichten zur Resilienz“ stimmig abgerundet hat.
Der diesjährige Impulsvortrag zum Thema „Resilienz: flexibel & standhaft“, wurde von Sabine Bergner, die am Institut für
Unternehmensführung und Entrepreneurship an der Karl-Franzens-Universität Graz tätig ist, gehalten. Sabine Bergner hat dem Auditorium das breite Thema der Resilienz aus wissenschaftlicher und persönlicher Sicht mit erfrischenden und wunderbaren
Beispielen nähergebracht. Mit dem Zitat von Albert Camus „Mitten im tiefsten Winter wurde mir endlich bewusst, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer wohnt“, gelang ein schöner Einstieg in das Thema und Sabine Bergner lud die Gäste ein, in sich zu horchen und die eigene Resilienz-Fähigkeit an lebensnahen Beispielen zu reflektieren.
„Die Kraft der Gruppen zu nutzen“ stand am weiteren Konferenzprogramm und die KollegInnen der vier Arbeitsgruppen boten
einen kreativen und breitgefächerten Zugang zum Thema Resilienz in den Schaudepots des Museums. Gudrun Calina begleitete eine Arbeitsgruppe zum Thema Marte Meo, Anna Nussbaumer bot den Gästen einen Rahmen um das Mentoring anhand von
Gruppenübungen erfahrbar zu machen, das Team des Schlupfhauses Graz sensibilisierte zum Thema „Resilienz der Jugend“ und das Team der AG SR1 bot einen Rahmen der Vernetzung, des Austausches und der Selbstreflexion.  Am Ende der Veranstaltung hatten die Gäste die Möglichkeit, eine Botschaft zu hinterlassen. Eine Botschaft die aufzeigt, was Resilienz für den Einzelnen
bedeuten kann. Was gibt es Schöneres, als diese positiven Gedanken zu teilen! Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden und helfenden Hände, die unsere Sozialraum 1 Konferenz zu dem gemacht haben, was sie ist!

Botschaften der TeilnehmerInnen der Sozialraum 1 Konferenz

Resilienz ist für mich…

Einfühlungsvermögen - Innere Stärke - „Trotzdem“ lachen

Erfahrungen nicht zu werten, sondern jede Situation ohne Vorbelastung anzunehmen

Mut & Geduld - Widerstandsfähigkeit

Die Möglichkeit mit Herausforderungen, die das Leben an mich stellt umzugehen und an ihnen zu wachsen

Den Mut zu behalten - Neues auszuprobieren und Kritisches auszuhalten

Positive Sozialkontakte - Perspektivenwechsel

Das Gefühl, mindestens einen Menschen erlebt zu haben, dem man wichtig war

Auf die innere Stimme zu vertrauen

Der Gedanke an den warmen Sommer im tiefsten Winter

Wie ein Regenschirm bei schlechtem Wetter

Die Fähigkeit, aus blöden Sachen doch noch was Positives rauszuholen

Hinter vielen Wolken die Sonne zu sehen

Vertrauen, dass es weiter geht

„Geteiltes Leid ist halbes Leid“ – sich mitteilen

Herausforderungen sind Lerngeschenke – mal mehr erwünscht, mal weniger

Stärke, positive Beziehungen, Selbstwert, Glaube an sich selbst & an das Gute

Selbstzufriedenheit – Durchhaltevermögen in schwierigen Zeiten

Pipi Langstrumpf – Musik - Durchtauchen

Widerstandskraft - Gute Freundschaft - Optimismus

Am Ende ist alles gut, wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende

Gute Beziehungsfähigkeiten in der Vergangenheit

Mut zum „schwach sein“ - Innehaben positiver Introjekte

SOZIALRAUM 1 FRÜHSTÜCK AM 19.09.2018

"Anzeige, und jetzt?... Kinder und Jugendliche im Prozess" lautete der Titel des fachlichen Inputs des Teams der psychosozialen und juristischen Prozessbegleitung, Rettet das Kind Steiermark.
Ein spannender und interessanter Auftakt zum Schulbeginn für das Sozialraum 1 Frühstück am 19.09.2018. 
Frau Petra Birchbauer & Frau Eva-Maria Liebl, deren Zuständigkeitsbereich in Graz und Graz Umgebung liegen, gaben mit ihrem Beitrag einen gelungenen und interessanten Überblick zur psychosozialen und juristischen Prozessbegleitung.

"Prozessbegleitung umfasst die psychosoziale Betreuung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen, die von körperlicher,
psychischer oder sexueller Gewalt betroffen sind und in einem strafrechtlichen Verfahren, Aussagen bei der Polizei und Gericht machen müssen. Im Rahmen der juristischen Prozessbegleitung werden von Rettet das Kind Steiermark erfahrene AnwältInnen
gestellt, die als juristische ProzessbegleiterInnen die rechtliche Beratung vor dem Gerichtsverfahren und die rechtliche Vertretung im Strafverfahren sicherstellen. Die psychosoziale Prozessbegleitung bietet Unterstützung vor bzw. bei der Anzeige, sowie beim
Gerichtsverfahren. All diese Angebote sind kostenlos und werden vom Bundesministerium für Verfassung, Reformen, 
Deregulierung und Justiz finanziert" 

(siehe Informationsblatt zur psychosozialen und juristischen Prozessbegleitung).

Wir danken Frau Birchbauer & Frau Liebl für den spannenden Input und den Quellenverweis für interessierte Personen:

www.rettet-das-kind-stmk.at
www.justiv.gv.at

www.pb-fachstelle.at

ERSTES SOZIALRAUM 1 FRÜHSTÜCK 2018

Das Sozialraum1Frühstück hat seit dem 22.05.2013 im Sozialraum 1 Tradition und findet in enger Zusammenarbeit mit dem
Jugendamt Graz-Nordost statt. Seit 2013 hat sich das SR1Frühstück als Schauplatz gelingender Vernetzung, spannender Inputs, fachspezifischer Referate und Gruppenarbeiten etabliert.

Den Auftakt des SR1Frühstücks für das Frühjahr 2018 gab am 11.April Frau Sandra Jensen, Bereichsleitung von ISOP
Schulsozialarbeit mit einem inhaltlichen Input zu ihrer Arbeit. Neben der Fragestellung „Was ist Schulsozialarbeit?“ wurde von Frau Jensen auf die Grundsätze der Schulsozialarbeit verwiesen: Die System- und Beziehungsorientierung steht neben der
Niederschwelligkeit und Erreichbarkeit, sowie der Ressourcenorientierung und der neutralen Haltung der SchulsozialarbeiterInnen im Mittelpunkt.

Nähere Informationen zur Schulsozialarbeit werden im aktuellen BLOG von ISOP Schulsozialarbeit transparent gemacht:
http://www.isop-schulsozialarbeit.at/2018/04/und-was-genau-macht-ihr-da-bei-schulsozialarbeit-eigentlich/

Wir danken Frau Jensen für den bereichernden und spannenden Austausch!

Sozialraum 1 Frühstück

Am 29.11.2017 fand das 10. Sozialraumfrühstück im Sozialraumzentrum Graz-Nordost statt.

Wir danken Frau Ursula Molitschnig, Landesleiterin Rainbows Stmk für den inspirierenden und bewegenden Impulsvortrag!
Der interaktive Beitrag hat die BesucherInnen des Sozialraumfrühstücks begeistert und es war genügend Raum und Zeit, um
Fragen zur Trauerbewältigung bei Kindern und Jugendlichen zu diskutieren.

SR1 KONFERENZ 2017

Sozialraumkonferenzen werden in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Graz-Nordost veranstaltet und haben sich als wertvolle Plattform für Wissenstransfer und Vernetzung etabliert. So fand die 3. Sozialraum 1 Konferenz am 18.10.2017 am Campus 02 unter dem Motto „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“ statt. Dieses Sprichwort stellte sich als passender Slogan für das gelungene Miteinander der diesjährigen Konferenz heraus, denn neben der regen Teilnahme von Vereinen, Institutionen und im
Sozialraum 1 wirksamen NetzwerpartnerInnen, war in diesem Jahr erstmalig die Bezirkspolitik vollzählig anwesend und mitwirkend.

Eröffnet wurde die Konferenz durch Stadtrat Kurt Hohensinner, Rektorin Kristina Edlinger-Ploder und der Leitung des
Jugendamtes Graz-Nordost, Gerald Friedrich. Der darauffolgende Impulsvortrag des Sozialwissenschaftlers der Universität
Duisburg- Essen, Prof. Dr. Wolfgang Hinte, fand bei den BesucherInnen besonders großen Anklang. Die Wirksamkeit der
Sozialraumorientierung wurde von ihm anhand lebensnaher Beispiele humorvoll und ergreifend geschildert. Unter der Moderation von Gerhard Maier (Primawera Veränderungsmanagement), wurde ein positives Miteinander zwischen BezirksvorsteherInnen und Bezirksvorsteher-StellvertreterInnen der Bezirke Andritz, Geidorf, Mariatrost, Innere Stadt, Waltendorf, St.Leonhard und Ries und den TeilnehmerInnen deutlich spürbar.