Marte Meo - Wie man Entwicklung unterstützt

Vom ersten Lebenstag an geht es um das "Hin und Her". Einmal du, einmal ich. Du versuchst mir etwas mitzuteilen und ich versuche dich zu lesen.

Sobald Babys wach sind, versuchen sie in den Gesichtern Erwachsener zu lesen. Erwachsene antworten mit Lächeln, Lauten und Worten freundlich zurück und warten wieder auf mimisch-gestische Antworten. In dieser Beteiligung am sozialen Geschehen entstehen Erwartungsmodelle im Kind und die Grundlagen sozial-emotionalen Lernens.

  • Warme einladende Töne und freundliche Gesichter schaffen eine gute Atmosphäre.
  • Raum für die Initiativen des Babys zu lassen, hilft dem Kind, sich nach innen zu orientieren.
  • Indem Eltern die Gefühle ihres Babys spiegeln und verstärken, lernt das Kind seine Gefühle kennen.
  • Wenn Eltern ihre Initiativen benennen, geben sie Struktur und sind vorhersagbar.
  • Positiv leiten bedeutet, dem Kind zu helfen, eine unangenehme Situation wie z.B. baden oder wickeln auszuhalten. Das Baby lernt, dass Eltern für solche Situationen verantwortlich sind und diese auch immer von ihnen eindeutig beendet werden: „So, jetzt sind wir fertig“.

Marte Meo kann aber auch als Beratungsform eingesetzt werden, die in Bildern Miniinterventionsmomente festhält, analysiert und zeigt, wie ein ganz normaler Alltag gelingen kann. Es ist faszinierend, wie viele Unterstützungsmöglichkeiten in sekundenlangen Begegnungen stattfinden. Sich selbstwirksam zu erleben motiviert und gibt Energie.

Wir bieten videounterstützte Beratung.