Hilfe mein Kind lässt sich nicht beruhigen

Im Menschenleben ist es wie auf der Reise. Die ersten Schritte bestimmen den ganzen Weg. Arthur Schopenhauer

Die Säuglingsforschung zeigt uns, dass neuronale Muster entscheiden, wie sich das Baby zurechtfindet. Ist das Nervengerüst der Kleinen gut ausgereift, sind Babys in der Regel ausgeglichener, lächeln öfter und lassen sich leichter trösten und beruhigen. Eltern versuchen viel, um ihr Baby zu beruhigen, doch je schwieriger dieses Unterfangen wird, desto unruhiger werden sie selbst. Dabei brauchen Babys gerade diese Sicherheit ihrer Eltern. Indem Sie Ruhe bewahren, vermitteln Sie Ihrem Kind "alles ist gut" und Ihr Baby lernt dem zu vertrauen.

In den ersten Lebensmonaten können sich Säuglinge nicht selbst regulieren, auch ihr Schlafwach-Rhythmus hat sich noch nicht eingespielt. Oft gähnen Säuglinge oder zappeln mit den Beinchen. Doch das Baby kann nicht abschalten, ist überreizt und übermüdet. Wenn das Quengeln nicht nachlässt, verändern Eltern die Position ihres Kindes. Das hilft aber nur kurz.

Oft ist die einzige Möglichkeit, den Säugling von allen Reizen abzuschirmen. In der Regel ist der Auslöser exzessiven Schreiens nicht eindeutig feststellbar. Aber man kann lernen wie man den Säugling beruhigt und unterstützt, wieder in sein Gleichgewicht zu kommen.

Gemeinsam mit den Eltern werden die Miniinteraktionsfrequenzen angeschaut und analysiert, so können Eltern lernen, die Signale ihres Babys besser zu verstehen. Wir beraten und unterstützen Sie gerne. Bitte wenden Sie sich an unsere nächst gelegene Beratungsstelle.